3. Liga: Wetten, Quoten & Vorschau auf die Saison 2019/20

Christian
16.07.2019

Am Freitag (19. Juli 2019) startet die 3. Liga mit dem Spiel 1860 München gegen Preußen Münster in ihre bereits zwölfte Saison. Als die 3. Liga beschlossen und eingeführt wurde, herrschte viel Skepsis, ob eine eingleisige dritte Profiliga funktionieren und von den Fans angenommen werden würde. Das steht mittlerweile außer Streit. Einzig an den Aufstiegsmodalitäten in die dritte Leistungsstufe wird immer noch gefeilt.

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In der Saison 2015/16 erlebten die Zuschauerzahlen – bedingt durch den späteren Aufsteiger Dynamo Dresden – mit über 7.000 Fans pro Spiel ihr bisheriges Rekordjahr. In den folgenden beiden Jahren hatten die Zahlen zwar etwas nachgelassen, aber mit Absteiger 1. FC Kaiserslautern wurde der Rekord letzte Saison sogar auf über 8.000 geschraubt. Fünf Vereine hatten in der Spielzeit 2018/19 mehr als 10.000 Fans pro Match im Stadion. Und auf den Rekord könnte in diesem Jahr gleich der nächste Rekord folgen.

Denn auch in der Spielzeit 2019/20 finden sich jede Menge prominente Fußballvereine in der 3. Liga und wollen an den Ruhm und Glanz vergangener Zeiten anknüpfen. Nicht weniger als neun ehemalige deutsche Fußballmeister (inklusive DDR-Oberliga) kämpfen um den Auf- und gegen den Abstieg.

 

3. Liga Wetten & Quoten: Wer sind die Favoriten?

 

Zweitliga Absteiger

FC Ingolstadt 04
Der Zweitligameister von 2014/15 konnte sich für zwei Spielzeiten in der Bundesliga halten, ehe nach Platz 17 die Rückkehr in die 2. Liga erfolgte. Folgend auf den enttäuschenden neunten Platz sollte im letzten Jahr das Thema Aufstieg in die Bundesliga erfolgreich angegangen werden. Doch es sollte anders kommen.

Nach nur sechs Spieltagen war Trainer Stefan Leitl Geschichte. Es folgten Alexander Nouri, Roberto Pätzold, Jens Keller und Thomas Oral. Mit fünf Siegen, einem Remis und einer Niederlage hat der 46-Jährige die Schanzer noch in die Relegation um den Klassenerhalt geführt. Und das Hinspiel auswärts bei SV Wehen Wiesbaden gewonnen. Das Rückspiel im Audi Sportpark ging jedoch verloren und Ingolstadt eine Liga hinunter. Mit dem neuen Cheftrainer Jeff Saibene soll der Aufenthalt in der 3. Liga möglichst kurz gehalten und der sofortige Wiederaufstieg mit 13 Zu- bei 17 Abgängen geschafft werden.

1. FC Magdeburg
Nur eine Saison währte der Aufenthalt des dreifachen DDR-Meisters und früheren Europapokalsiegers in der 2. Bundesliga. Bloß zwei Heimsiege sollten sich als zu wenig erweisen, um tatsächlich auch die Liga halten zu können. Auch wenn durchschnittlich mehr als 20.000 Fans in die MDCC-Arena gepilgert waren. Stefan Krämer hat den letztendlich glücklosen Michael Oenning als Fußballlehrer der Magdeburger abgelöst und soll die Mannschaft (17 Zugänge, 19 Abgänge) für die dritte Leistungsstufe fit machen.

MSV Duisburg
Als Tabellenletzter hat der Meidericher Spielverein die 2. Bundesliga beendet und kehrt nach zwei Spielzeiten in die 3. Liga zurück. Trainer Torsten Lieberknecht darf auch in der neuen Saison die Duisburger coachen. 18 Spieler haben den Verein verlassen, 16 wurden verpflichtet.

Aufstiegskandidaten

Eintracht Braunschweig
Der Deutsche Meister von 1967 ist mit hohen Ansprüchen in die Spielzeit 2018/19 gestartet. Mit drei Niederlagen an den letzten drei Spieltagen war man im Jahr davor überraschend aus der 2. Liga abgestiegen. Und überraschend verlief auch die letzte Saison. Bis Runde 23 zierten die Niedersachsen das Tabellenende und das Schreckensgespenst Regionalliga geisterte durch das Eintracht-Stadion. Mit bloß einem einzigen Tor Vorsprung auf Energie Cottbus konnte der Abstieg gerade noch abgewendet werden. Christian Flüthmann hat André Schubert beerbt und soll den Verein in ruhigere Gefilde führen.

1. FC Kaiserslautern
Vier Meistertitel und zwei Pokalsiege durften die Fans des Traditionsclubs in der Vergangenheit feiern. Davon können die Fans der Roten Teufel derzeit nicht einmal träumen. Der Absturz in die 3. Liga am Ende des Spieljahres 2017/18 hat die Fans tief erschüttert. Vom angepeilten Wiederaufstieg war man mit dem neunten Endrang meilenweit entfernt. Trainer Sascha Hildmann darf sich auch in der neuen Saison Cheftrainer nennen und die Hoffnungen auf eine Rückkehr in die zweite Liga schüren.

Hallescher FC
Viel hat im Vorjahr für den DDR-Meister von 1952 auf die Aufstiegsränge nicht gefehlt. Endrang vier mit vier Punkten Rückstand auf Platz drei. Nach acht Saisonen in der 3. Liga soll Trainer Torsten Ziegner sein Team in die zweithöchste Leistungsstufe coachen.

FC Hansa Rostock
Auch die Rostocker haben einen DDR-Meistertitel auf ihrer Visitenkarte stehen. Und nach der Wiedervereinigung zwölf Saisonen in der Bundesliga gespielt. Das ist allerdings lange her. Heuer geht der Verein aus Mecklenburg-Vorpommern in seine bereits achte Drittligaspielzeit am Stück. 15 Spieler haben das Team verlassen, 13 Neuzugänge durfte Trainer Jens Härtel bislang begrüßen.

KFC Uerdingen 05
Der Deutsche Pokalsieger von 1985 hat schon bessere Zeiten erlebt. Und viel schlechtere. Bis in die sechste Liga wurden die Krefelder durchgereicht. Seit 2016 geht es endlich wieder bergauf. Im Vorjahr gelang die Rückkehr in den Profifußball. Nach einem Zwischenhoch träumten die Fans sogar vom Durchmarsch. Zwölf Spiele ohne Sieg beendeten die Aufstiegsträume. Mit Heiko Vogel auf der Trainerbank soll der Aufwärtstrend weiter fortgesetzt werden.

 

Mittelfeld und Abstiegskandidaten

FC Würzburger Kickers
Seit dem einjährigen Ausflug in die 2. Bundesliga haben sich die Unterfranken in der 3. Liga stabilisiert. Trainer Michael Schiele hat den Verein zu zwei sechsten Plätzen gecoacht und soll das Team auch heuer auf Kurs halten.

SpVgg Unterhaching
Bereits seit 2015 betreut Claus Schromm die Unterhachinger. Und das mit Erfolg. Nach dem zwischenzeitlichen Absturz in die Regionalliga in den letzten beiden Jahren solide ins Mittelfeld der 3. Liga.

FSV Zwickau
Nach vier Jahren in der fünften Liga und vier in der Regionalliga geht der einfache DDR-Meister nun in seine vierte Drittligasaison. Der US-Amerikaner Joe Enochs darf nach dem siebten Endrang ein weiteres Jahr in Zwickau als Coach ran.

Preußen Münster
Einen Rang hinter den Sachsen beendeten die Westfalen ihre achte Saison in der 3. Liga. Der neue Trainer Sven Hübscher konnte von der zweiten Mannschaft Werder Bremens losgeeist werden.

SV Meppen
Bis 1998 spielten die Emsländer in der 2. Liga. Dann erfolgte der sportliche Absturz und die Insolvenz. Nach dem Meistertitel der Regionalliga Nord geht es für die Niedersachsen nun in die dritte Drittligasaison. Mit Langzeittrainer Christian Neidhart – seit 2013 im Amt – wollen die Meppener auch heuer nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

TSV 1860 München
Der Deutsche Meister von 1966 konnte der Regionalliga bereits nach einem Jahr wieder entfliehen. Trainer Daniel Bierofka hat den Traditionsclub auf den zwölften Endrang geführt. Eine weitere Spielzeit ohne Turbulenzen soll nun folgen.

FC Carl Zeiss Jena
Drei DDR-Meistertitel und vier DDR-Pokalsiege durften die Jenaer Fußballfans dereinst bejubeln. In den letzten 20 Jahren darf man zwei Spielzeiten in der 2. Liga als größten Erfolg verbuchen. Mit Fußballlehrer Lukas Kwasniok soll erneut die Klasse gehalten werden.

SG Sonnenhof Großaspach
In ihre bereits sechste Saison in der 3. Liga gehen die Württemberger. Auch heuer wird das Ziel Klassenerhalt heißen. Trainer Oliver Zapel kehrt dafür an seine alte Wirkungsstätte zurück.

Aufsteiger in die dritte Leistungsstufe

SV Waldhof Mannheim
Die Fans des ehemaligen Erstligisten haben eine lange Durststrecke hinter sich. Nach einem zwischenzeitlichen Absturz in die fünftklassige Oberliga Baden-Württemberg hat es der Verein nun endlich zurück in den Profifußball geschafft. Bei den Heimspielen wird das Carl-Benz-Stadion beben und der Liganeuling eine Bereicherung darstellen. Erfolgstrainer Bernhard Trares konnte gehalten werden.

Chemnitzer FC
Der DDR-Meister von 1967 ist nach einem Jahr in der Regionalliga wieder zurück. Am zweiten Spieltag wurde die Tabellenspitze erklommen und in der Folge nicht mehr verlassen. Trainer David Bergner soll den Verein erfolgreich im Profifußball halten.

Viktoria Köln
Mit einem Heimsieg am letzten Spieltag haben sich die Kölner erstmals für die 3. Liga qualifiziert. Trainerroutinier Pavel Dotchev soll dafür sorgen, dass das Drittligaabenteuer nicht bereits nach einer Saison wieder endet.

FC Bayern München II
Nach einer Spielzeit ohne eine einzige Zweitmannschaft in der 3. Liga haben sich die Nachwuchskicker des FC Bayern München in einer hochdramatischen Relegation gegen die Zweitmannschaft von VfL Wolfburg durchgesetzt. Auf eine 1:3-Niederlage folgte mit einem 4:1-Heimsieg doch noch ein Happy End. Nach acht Jahren in der Regionalliga soll nun Sebastian Hoeneß, der Neffe des Bayernpräsidenten, für den Klassenerhalt sorgen und die Talente an die Kampfmannschaft heranführen.

 

3. Liga Wetten: Quotenvergleich Meister 2019/20

Bwin Bonus Admiral Bonus Bet-at-home Bonus Tipico Bonus
FC Ingolstadt 04 6.00 5.50 2.20 5.00
1. FC Kaiserslautern 7.00 7.90 8.00 10.00
Eintracht Braunschweig 7.00 7.00 7.00 8.00
1. FC Magdeburg 8.00 7.30 7.25 7.00
MSV Duisburg 9.00 8.60 8.50 9.00
Hallescher FC 11.00 10.50 10.50 12.00
Hansa Rostock 11.00 11.00 11.00 12.00
KFC Uerdingen 05 11.00 11.00 11.25 13.00
Würzburger Kickers 21.00 20.00 19.75 20.00
Waldhof Mannheim 29.00 31.00 31.00 40.00
Preußen Münster 34.00 31.00 31.00 30.00
SpVgg Unterhaching 34.00 30.00 30.00 25.00
TSV 1860 München 34.00 31.00 31.00 30.00
FC Carl Zeiss Jena 41.00 42.00 42.00 50.00
FC Viktoria Köln 41.00 42.00 42.00 50.00
FSV Zwickau 41.00 35.50 35.00 30.00
SV Meppen 41.00 78.50 35.00 30.00
Chemnitzer FC 81.00 57.00 66.00 50.00
FC Bayern München II 81.00 76.50 76.00 80.00
SG Sonnenhof Aspach 101.00 88.00 88.00 75.00

Wettquoten Stand: 16. Juli 2019 11:00 Uhr | Quoten können sich jederzeit ändern
Bitte beachten Sie die AGB der Wettanbieter | 18+

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