Wilder – Fury 2: Wetten, Quoten, Angebote & Prognose zum WM-Boxkampf

Sebastian
20.02.2020

Die Neuauflage von Deontay Wilder vs. Tyson Fury ist der Schwergewichts-Kampf, auf den die Boxwelt lange gewartet hat. Das erste Aufeinandertreffen im Jahr 2018 war nach zwölf Runden ohne Sieger geblieben. Ein Remis, das Lust auf Mehr machte. So steigen die beiden nach wie vor unbesiegten Champions am Samstagabend (Ortszeit) in Las Vegas in den Ring, um das „Unfinished Business“ zu erledigen. Wir haben für Sie alle wichtigen Infos, Quotenvergleich und Angebote für Wilder – Fury 2 Wetten. Außerdem wagen wir eine Prognose auf vielleicht DEN Boxkampf des Jahres.

Buh-Rufe begleiteten am 2. Dezember 2018 in Los Angeles nach dem ersten Kampf zwischen Wilder und Fury die Verlautbarung des Split Decision, die eigentlich keine war. Denn nichts regt im Boxsport so auf, wie ein Unentschieden. So uneinig die Punktrichter den Kampf bewerteten waren auch Beobachter und Fans. Deontay Wilder, damals wie heute Träger des WBC-Weltmeistertitels Im Schwergewicht, hatte Tyson Fury gleich zwei Mal zu Boden geschlagen. „Gypsy King“ war hingegen bei seinen Schlägen präziser, traf gleich in neun von zwölf Runden öfter als „The Bronze Bomber“. Wilder – Fury 2 ist also nur eine logische Folge dieses Abends. Der Sieger wird wohl Anthony Joshua, den Träger der Titel der WBA, WBO, IBO und IBF, zum Fight um den Titel als „Undisputed Champion“ fordern.

Elfte Titelverteidigung für Wilder?

Der im Bundesstaat Alabama geborene Deontay Wilder beendete 2015 mit seinem Sieg über Bermane Stiverne die neunjährige und damit bisher längste Durststrecke der USA im Schwergewicht. Endlich war ein WM-Gürtel eines der großen Verbände wieder in den Vereinigten Staaten. Seither verteidigte der in Anlehnung an seinen dritten Platz bei den Olympischen Spielen 2008 und Legende Joe „Brown Bomber“ Louis „The Bronze Bomber“ genannte Boxer schon zehn Mal erfolgreich seinen WBC-Weltmeistertitel. Es ist die längste Periode seit einem gewissen Muhammad Ali.

Von insgesamt 43 Profikämpfen gewann Deontay Wilder 42, 41 davon durch Knock-Out. Das Unentschieden ist sozusagen der einzige Makel seiner Vita. Wilder hat seinen Platz in der großen Geschichte des Boxsports schon sicher. Allerdings war die Kritik an seinem ungestümen und technisch nicht immer ganz sauberen Boxstil ein steter Begleiter seiner Karriere. Daher ist die Reaktion des 34-Jährigen verständlich, nachdem Fury behauptete, dass es einen Briten brauche, um Wilder in seiner Heimat bekannt zu machen.

„Er soll es nicht wagen, zu sagen, dass er mich ins große Boxen gebracht hat. Wenn er es tut, watsche ich ihn ab“, redetet sich Wilder bei der Pressekonferenz vor dem Kampf in Rage und scheute auch keinen Seitenhieb auf Furys psychische Probleme. „Vergiss nicht, als ich dich fand, warst du zugedröhnt auf Kokain, hast überlegt dich umzubringen. Ich habe dich zurückgeschliffen. Ich bin der, der TV und Tickets verkauft. Sie kommen, um mich zu sehen.“

Remis für Fury eine gefühlte Niederlage

„Ein Mann, der sich umbringen wollte. Du hast geglaubt, du bekommst einen billigen Sieg, nicht wahr? Daraus wurde nichts. Ich kam zurück und hab dir in den Hintern getreten“, fuhr Tyson Fury den verbalen Konter, und meint, Wilder zu durchschauen. „Er fürchtet sich. Er ist verdammt nervös. Er weiß nicht, was ihn erwartet, und er wird K.o. gehen.“ Der „Gypsy King“ ist überzeugt, dass der Weg zum Titel nur über eine vorzeitige Entscheidung führt: „Ich gehe lieber kämpfend unter, als ihn zu dominieren und das Urteil nicht zu bekommen. Unentschieden bedeutet Niederlage für mich.“ Darüber hinaus sei man in Las Vegas zur Show verpflichtet. Seit seinem Debüt in den USA blühte Tyson Fury als Meister des Ballyhoo auf, sorgt geradezu unberechenbar für skurrile Sprüche und Schlagzeilen.

Der Brite ist zudem überzeugt, dass die USA den Titel nicht so leicht hergeben werden. Kein Amerikaner seit Ali hatte einen WM-Gürtel länger in seinem Besitz als Wilder, auch nicht Mike Tyson. „Ich werde die Entscheidung aus den Händen der anderen nehmen“, erklärte Fury. Der 31-Jährige wechselte für sein K.o.-Vorhaben den Trainer, heuerte Javan „Sugar“ Hill an. „Er bringt dich dazu, an der großen rechten Hand zu arbeiten, und das ist der Plan.“

Im Ring geht es nicht nur um den Gürtel des World Boxing Council. Auch der informelle Titel als „Lineal Champion“ im Schwergewicht steht auf dem Spiel. Dieser reicht bis zum ersten Box-Weltmeister John L. Sullivan zurück. Tyson Fury hatte ihn bei seinem Triumph über Wladimir Klitschko 2015 erobert, verlor ihn – strenggenommen – wie alle anderen Titel durch Dopingsperre und Rücktritt. Seither ist dieser Titel Lineal Champion allerdings vakant geblieben.

Zahlen und Fakten zum Boxkampf Wilder – Fury 2

  • Zwölf Runden zu je drei Minuten stehen beim Weltmeisterschafts-Titelkampf auf dem Programm
  • Beide Boxer sind in ihrer Profi-Laufbahn bisher unbesiegt
  • Deontay Wilder hat eine Kampfbilanz von 42 Siegen in 43 Kämpfen, 41 Knock-Downs ergeben eine Quote von 95,35 Prozent
  • Tyson Fury absolvierte bisher 30 Kämpfe, gewann davon 29 sowie davon 20 durch K.o. (66,67 Prozent)
  • Wilder vs Fury 1 endete mit einem Unentschieden nach Split-Decision der Punktrichter
  • Die Statistiken zum ersten Kampf bescheinigten Fury mit 26 Prozent (84 von 327 Schlägen) eine höhere Trefferquote als Wilder (17 Prozent, 71 von 430 Schläge)

WM-Titelkampf im Schwergewicht nach
World Boxing Council (WBC)

Deontay Wilder – Tyson Fury
23. Februar 2020, ca. 05:45 Uhr (MEZ)
MGM Grand, Las Vegas, Nevada

Deontay Leschun Wilder
The Bronze Bomber

Geboren: 22. Oktober 1985 ins Tuscaloosa, USA
Größe: 201cm
Reichweite: 211cm
Auslage: links
Kämpfe: 42 Siege, 41 durch K.o., 1 Remis
Titel: WBC Weltmeister im Schwergewicht

Tyson Fury
The Gypsy King

Geboren: 12. August 1988 in Manchester, Großbritannien
Größe: 206cm
Reichweite: 216cm
Auslage: links
Kämpfe: 29 Siege, 20 durch K.o., 1 Remis
Titel: Ex-Weltmeister IBF, IBO, WBA (Super), WBO im Schwergewicht

Wo kann ich den Boxkampf Wilder – Fury 2 live im TV sehen?
DAZN

 

Wilder – Fury Wetten: Quotenvergleich zum Rematch

Kann Deontay Wilder seinen Titel behalten? Krönt sich Fury neuerlich zum Champion? Oder gibt es neuerlich ein Unentschieden? Wie stehen die Wettquoten bei den Buchmachern. Wir machen für Wetten auf Wilder – Fury 2 den Quotenvergleich.

Wilder – Fury 2 Wilder X Fury Wilder durch K.o. Fury durch K.o.
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Wettquoten Stand: 20. Februar 2020, 17:45 Uhr | Quoten können sich jederzeit ändern
Es gelten stets die AGB der Wettanbieter | 18+ | Spielen Sie verantwortungsvoll!

Wilder – Fury 2 – Volle Distanz? Ja Nein
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Wettquoten Stand: 20. Februar 2020, 17:45 Uhr | Quoten können sich jederzeit ändern
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Prognose zum Boxkampf Wilder – Fury 2 (Rematch)

Endlich stehen sich bei Deontay Wilder vs Tyson Fury wieder zwei der aktuell besten Schwergewichtsboxer im Kampf gegenüber. Duelle auf Augenhöhe haben im Boxen Seltenheitswert – bei allem Respekt vor den Gegnern, die sie seit dem ersten Aufeinandertreffen Ende 2018 besiegt haben. Die Erwartungshaltung ist somit sehr hoch und wurde durch beide Kämpfer zusätzlich angefacht. Nach dem Unentschieden peilen sie naturgemäß einen K.o.-Sieg an, um etwaige Diskussionen gleich im Keim zu ersticken.

Insofern stellt sich die Frage, wer aus dem ersten Duell bessere Lehren gezogen hat. Tyson Fury hat den Trainer gewechselt, um seine K.o.-Qualitäten zu steigern. Dass der Brite der technisch bessere und variablere Boxer ist, steht außer Frage. Seine Ringdominanz reichte im ersten Fight allerdings nicht zum Sieg. Die zwei Niederschläge sollten Warnung genug sein, nicht zu viel Risiko einzugehen.

Was Deontay Wilder an Technik fehlt (er kam erst spät zum Boxsport, Anm.), macht er durch Schlagkraft wett. Der „Bronze Bomber“ ist eine Naturgewalt, wird mit Blick auf das erste Duell an Treffergenauigkeit und Taktik gefeilt haben. Wilder hat in der Vergangenheit öfter Rematches absolviert. Gegen Ortiz oder Stiverne zeigte er im zweiten Fight tatsächlich eine gesteigerte Leistung.

Wiewohl Wilder mehr Profikämpfe hinter sich hat und seinen Weltmeistertitel bereits zehn Mal erfolgreich verteidigte, spricht die Routine etwas mehr für Tyson Fury. Denn der Gypsy King boxte im Laufe seiner Karriere vermeintlich stärkere Gegner und hat der langen Regentschaft von Wladimir Klitschko ein Ende gesetzt.

Der Kampf wird jedenfalls eine enge Kiste. Die Wettquoten liegen knapp beisammen. Wir trauen Tyson Fury durchaus den „Auswärtssieg“ zu, aber eher über die volle Distanz als durch einen Knock Out oder ein technisches K.o.

Darum gewinnt Wilder:

  • Leistungssteigerungen in allen Rematches
  • Schlagkraft strahlt höhere Lucky Punch Gefahr aus

Darum gewinnt Fury:

  • Technisch besserer und vielseitigerer Boxer
  • Mehr Erfahrung über die volle Distanz von 12 Runden

 

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  • Abgabe der Wette vor 23. Februar 2020, 03:00 Uhr MEZ
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